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Sybille Jakob ist FFW-Fahnenmutter!
Eine Abordnung der Arbinger Wehr machte sich zum Bitten auf-
Männer mussten Prüfungen bestehen
Eine Abordnung der Arbinger Feuerwehr hat sich am vergangenen Samstag
zum Fahnenmutter-Bitten auf den Weg zu Sybille Jakob gemacht. Mit einem
Blumenstrauß und einem Erinnerungsgeschenk trug Vorsitzender Josef
Neißendorfer die Bitte vor:
„Für das Gründungsfest zum 100-jährigen Bestehen brauche die Feuerwehr
eine Fahnenmutter,die folgende Eigenschaften haben müsse: Für die
Feuerwehr solle sie etwas übrig haben,jung,fesch und „gut drauf“ sein,Geld
haben,bekannt sein und Erfahrungen mit den Männern der Feuerwehr haben.
In der „Zucht“ solle sie sich ebenfalls auskennen und überdies jedem behilflich
Sein. Deshalb sei nur eine einzige in Frage gekommen-nämlich Sybille Jakob“.
Diese ließ sich mit der Zusage allerdings noch etwas Zeit und stellte den Feuer-
wehrmännern einige knifflige Aufgaben.
Gerhard Erndl und Ewald Reif jun. Mussten mit einer alten Handspritze einen
Eimer durch ein kleines Loch mit Wasser vollspritzen, bis ein akustisches
Signal kam. Zwei andere Kameraden (Norbert Mihm und Ade Sedelmeier)
hatten die Aufgabe, brennende Kerzen möglichst schnell in einem aus Pappe
gefertigten Häuschen auszublasen. Nun musste ein schwerer Maßkrug aus Edel-
stahl möglichst lange gestemmt werden. Diese Aufgabe übernahm Vorsitzender
Josef Neißendorfer. 51 Sekunden hielt er den schweren Krug (zehn Kilo), den so
mancher nur mit zwei Händen stemmen konnte.
Nachdem auch diese Prüfung zur Zufriedenheit gelöst worden war, kam es zu
der wohl schwierigsten Aufgabe des Abends: Es mussten vier Gläser
unterschiedlicher Größe und unterschiedlichen Inhalts auf einem Brett, ohne
dieses mit den Händen zu berühren, ausgetrunken werden. Es versteht sich von
selbst, dass die Arbinger Feuerwehrler Adolf Sedelmeier, Josef Kapfhammer
jun., Festausschussvorsitzender Gerhard Erndl und 2. Kommandant Ewald Reif
jun. auch diese Aufgabe mit Bravour lösten.
Jetzt erst erklärte sich Sybille Jakob zur Freude aller bereit, das würdevolle Amt
der Fahnenmutter zu übernehmen und lud alle Anwesenden zu einem
hervorragenden Buffet und Fassbier ein.
In harmonischer Runde und musikalisch von Adolf Ninding unterhalten, feierte
die kleine Gesellschaft noch einige Stunden weiter.

Lange ließ sie sich nicht bitten,doch dann gab Sybille Jackob nach und wurde
Fahnenmutter der Arbinger Wehr.
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